Noch mehr Schadenfreude: Jetzt muss auch ein grüner Politiker für Asylanten zahlen – mit seinem eigenen Geld.

Wir haben an dieser Stelle schon einmal von linken „Flüchtlingshelfern“ berichtet, die für syrische Asylanten gebürgt hatten und tatsächlich zur Kasse gebeten wurden. Jetzt hat es erfreulicherweise auch einen grünen Politiker erwischt.

Zur Erinnerung:

Im Herbst 2013 verkündete das Land Hessen, es wolle syrischen Asylanten ermöglichen, ihre Verwandten nachzuholen. Für deren Krankenversorgung würde man selber aufkommen, aber  die Kosten für Wohnen und Verpflegung sollten andere auf sich nehmen.

Dafür wurden „Flüchtlingspaten“ gesucht, die man eine Verpflichtungserklärung unterschreiben ließ, in welcher sie zusicherten, für die entsprechenden Aufwendungen gerade zu stehen.

Kostenpunkt: Durchschnittlich 800 Euro im Monat – pro Asylant.

Zu den edlen Helfern, die wohl dachten, lediglich die übliche Portion Maulheldentum abliefern zu können, ohne je wirklich eigenes Geld in die Hand nehmen zu müssen, gehörte auch der Gießener Stadtverordnete Klaus Dieter Grothe.

Gemessen an dem, was seine grüne Partei ständig einfordert – Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Ausländerfreundlichkeit – müsste Grothe sich geradezu vor Eifer überschlagen, auch noch seinen letzten Pfennig für die armen Verfolgten zu opfern.

Aber er jammert.

„Grothe sagt: Müssten die Paten nun doch rückwirkend für einen längeren Zeitraum für die Kosten aufkommen, könnte das für einige existenzbedrohend werden. Er fühlt sich vom Ministerium im Stich gelassen.“ (Quelle: Spiegel Online, 13.4.2017).

Eine Familie, so Grothe, solle jetzt 13 000 Euro zahlen, weil sie einer vierköpfigen syrischen Familie Unterstützung zugesagt habe. Falls die Asylanten  keinen Job finden sollten, könnten daraus auch 52 000 werden.

Recht so! Das ist noch viel zu wenig.

Alle Mitglieder von SPD, Grünen und Linken sollten zur Übernahme aller Asylkosten zwangsverpflichtet werden. Und, nicht zu vergessen, auch alle Pfaffen.

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