Horch und Guck: Totengedenken unter Staatsaufsicht

Burg Stargard. Am gestrigen Sonntag beteiligten sich mehrere Nationalisten an der städtischen zentralen Veranstaltung zum Volkstrauertag.

Als die Kameraden den Denkmalsberg erreichten, wurde Ihnen der Weg zuvor von zwei Einsatzwagen der Polizei abgeschnitten. Ein Kommissar der politischen Sondereinheit MAEX erklärte, daß es von Seiten der Bürgermeisterin und auch der Polizei keine Einwände gegen eine Teilnahme gäbe. Allerdings sei dies von einigen Auflagen abhängig, welche er dann vortrug. Im Anschluß soll er, wie es pietätloser nicht hätte sein können, ein "fröhliches Trauern" gewünscht haben.

Während des gesamten Programms richtete die Polizei ihre Kamera auf die volkstreuen Kameraden. Im Anschluß an die Redebeiträge des Pastors, der Bürgermeisterin und eines weiteren Gesandten, wurde nach eigenen Redebeiträgen und gemeinsamen Liedern ein Kranz am Ehrenmal für die gefallenen Soldaten niedergelegt.

Diesem Kranz fehlte schon nach einer Stunde die Kranzschleife, welche offensichtlich entfernt worden ist. Als die letzten Kameraden den Denkmalsberg verließen, sollen sich nur noch Einsatzkräfte der Polizei auf dem Gelände befunden haben. Vermutlich ist diesen auch die Störung der Totenruhe zuzuordnen, verwundern würde es nicht.
zurück | drucken Erstellt am Montag, 19. November 2007

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