Aktionsbericht: Erfolgreich gegen kinderfeindliche Bonzen

Die nationale Demonstration in Anklam „Gegen kinderfeindliche Bonzen – für eine lebenswerte Zukunft in unserer Heimat – Freiheit statt BRD“ wurde erfolgreich durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich etwa 290 Nationalisten, die überwiegend aus der Region angereist waren.

Fronttransparent


Ursprünglich war für diesen Sonnabend, 31. Juli, ein nationales Kinderfest der NPD geplant, welches in anderen Städten wie Ueckermünde, Stralsund oder Grevesmühlen längst zum politischen Alltag gehört. Lediglich die Stadt Anklam, vertreten durch den Bürgermeister Michael Galander, wollte es besser wissen und verbot das Kinderfest.


Daraufhin meldete der Landesverband der NPD eine Demonstration an, die sich gegen diese unhaltbaren Zustände der demokratischen Repression richten sollte. Großspurig mobilisierte ein rasch zusammengewürfeltes linkes Aktionsbündnis gegen das Anliegen; man wolle schließlich den Nationalisten kein ruhiges Hinterland gönnen.


Doch überraschend wurden beide Veranstaltungen, nationale Demonstration und Gegenaufmarsch, gerichtlich untersagt. Auf linker Seite gab man sich daraufhin gleich geschlagen. Letztendlich kam das Verbot wohl auch nicht ungelegen, da aufgrund des zeitgleich statt findenden Punkerfestivals Force Attack bei Rostock ohnehin nicht genügend Chaoten mobilisiert werden konnten.


Auf nationaler Seite focht jedoch Rechtsanwalt Michael Andrejewski das Verbot erfolgreich an und auch der Landkreis Ostvorpommern mußte sich durch das Verwaltungsgericht Greifswald belehren lassen. Schließlich spielte Bürgermeister Galander verzweifelt seine letzten Trümpfe aus.

Wenigstens sichtbare Zeichen in Form von hundert Plakaten und einigen riesigen Transparenten mit dem ebenso sinnlosen wie realitätsfernen Aufdruck „Kein Ort für Neonazis in Anklam“ sollten das Stadtbild prägen. Diese wurden am Vortag der Demonstration entlang der Marschroute sowie der Innenstadt gut sichtbar angebracht. Allerdings zogen engagierte Bürger noch am gleichen Abend los und entfernten nahezu alle Hinterlassenschaften der demokratischen Provokation.


Am Demonstrationstag selbst herrschte eitel Sonnenschein – strahlend blauer Himmel und allerorts gute Laune bei den nationalen Aktivisten. Auch das Erscheinungsbild ließ nichts zu wünschen übrig, viele rote Hemden mit dem Kampagnenmotto „Freiheit statt BRD“ prägten den ordentlich formierten Zug.
 

Klare Forderungen


Pünktlich ging es vom Anklamer Bahnhof in die Südstadt. Auf der Zwischenkundgebung sprachen Michael Andrejewski und Udo Pastörs. Andrejewski ging dabei in gewohnt bissiger Art und Weise auf die juristischen Fallstricke der Demokraten ein. Anschließend hielt der Fraktionsvorsitzende der NPD, Udo Pastörs, eine flammende Ansprache und rechnete grundlegend mit dem herrschenden System ab. Voll besetzte Balkone und zahlreiche die Straße säumende Bürger besahen sich das Spektakel,  äußerten deutliche Zustimmung und applaudierten. Entlang der Friedländer Straße ging es über den Marktplatz und vorbei am nationalen Leuchtturm zurück zum Bahnhof. Während des gesamten Verlaufs schlossen sich immer wieder Passanten dem Demonstrationszug an.
 

Ein Demokrat bekommt die Welt erklärt
 

Übrigens ist die Anglegenheit damit noch längst nicht beendet. Schließlich meldete Andrejewski erneut nationale Kinderfeste an jedem Wochenende des Septembers an. Die Stadt Anklam sollte sich nun ernsthaft überlegen, ob sie nicht doch besser klein beigibt ohne vollends ihr Gesicht zu verlieren. Und auch Noch-Bürgermeister Galander wird sich über kurz oder lang damit abfinden müssen, daß seinesgleichen längst nicht mehr über den Rückhalt in der Bevölkerung verfügt, wie es die eigene Propaganda gerne darstellt. Die Hansestadt Anklam kann nämlich mit Fug und Recht als nationaler Leuchtturm bezeichnet werden.

Quelle: www.mupinfo.de

zurück | drucken Erstellt am Sonntag, 01. August 2010

"Jetzt um diese Zeit"

Eine Weihnachtsgeschichte von Konrad Windisch zum Anhören

Rundbrief

EPost-Adresse: