Grenzkriminalität – alles nur subjektive Wahrnehmung?

Vor knapp zwei Wochen fand in den Kaiserbädern eine Gesprächsrunde zum Thema Grenzkriminalität statt. Auf dieser behaupteten die Vertreter der Landespolizei doch allen Ernstes, daß die Wahrnehmung erhöhter Kriminalität seit der totalen Grenzöffnung im Dezember 2007 lediglich subjektiv sei. Ins selbe Horn blies der CDU-Innenminister Caffier mit der Veröffentlichung der Kriminalitäts“statistik“. Nicht nur für die Einheimischen der Kaiserbädern, sondern alle Deutschen, die in der Grenzregion leben und mittlerweile regelrecht leiden, ein sprichwörtlicher Schlag ins Gesicht.

Daß die hohe Grenzkriminalität eben kein subjektives Hirngespenst in den Köpfen der Deutschen an der Grenze ist, belegen zahlreiche Vorfälle, über die teilweise trotz Nachrichtensperre auch in der Presse berichtet wird. Allein in der Zeit seit dem runden Tisch konnte man von zahlreichen Einbrüchen in Wohnungen, Imbisse und Autos hören und lesen. So wurde zum Beispiel erst am vergangenen Dienstag auf der Swinemünder Chaussee ein polnisches Fahrzeug von der Bundespolizei gestoppt, in dem sich Werkzeuge im Wert von 2.000 Euro befanden, wofür der 25-jährige polnische Fahrer und sein Begleiter kein Eigentumsnachweis vorlegen konnten.

Zu einem besonders brutalen Vorfall kam es am Mittwoch nacht zwischen 3 und 4 Uhr in Ahlbeck. Dort wurde eine 82-jährige Frau in ihrem eigenen Haus überfallen, gefesselt, geschlagen und ausgeraubt. Der Sohn der Seniorin gab an, daß seine Mutter deutlich wahrgenommen hat, wie der Täter mit einem zweiten Mann ausländisch gesprochen hat. Die Polizei geht davon, daß die ältere Dame über längere Zeit ausspioniert wurde. Das wäre nicht verwunderlich, kann man doch des öfteren nachts beobachten, daß im Schrittempo fahrende Fahrzeuge mit polnischem Nummernschild regelrecht durch die Kaiserbäder schleichen und augenscheinlich auf Erkundungstour gehen.

Auch auf der gestrigen Gemeindevertretersitzung wurde noch mal über das Thema Kriminalität in der Bädern gesprochen. Die NPD machte auf der Sitzung abermals deutlich, daß die Kriminalitätszahlen der einzelnen Reviere vor der Veröffentlichung durch das Innenministerium geschönt werden – was die Nationalen sich nicht ausgedacht haben, sondern von Beamten vor Ort wissen. Und das darüber hinaus, eine Aufstockung der Bäderpolizei allein nicht reichen wird, um die Kriminalität einzudämmen, da mehr Präsenz zwar gut sei, aber die Beamten nicht überall sein könnten.

Der NPD-Gemeindevertreter Michael Gielnik sagte dazu:

„Fakt ist, das es Diebstähle, Einbrüche und Überfälle in dieser Größenordnung erst seit der totalen Grenzöffnung am 21. Dezember 2007 gibt. Bezeichnenderweise wurde am selben Abend, während einige Multikulti- und EU-Fanatiker an der Grenze feierten, bereits der Baumarkt in Ahlbeck ausgeräumt. Unsere Promenade ist mittlerweile leider zu einem regelrechten Pilgerweg für polnische Verbrecher geworden. Um der Kriminalität wirklich Herr zu werden, gibt es nur eine konsequente Lösung: die Schließung der Grenzen, verbunden mit der Wiedereinführung stationärer und mobiler Grenzkontrollen. Alles andere ist Augenwischerei!“
zurück | drucken Erstellt am Freitag, 01. April 2011

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