Grüne Gentechnik will Bauern zu Sklaven machen

"Weder in Mecklenburg-Vorpommern noch anderswo, wollen die Menschen Gentechnik in ihrem Essen", stellte der agrar- und umweltpolitische Sprecher der NPD-Fraktion, Raimund Borrmann heute am Rande der öffentlichen Anhörung zur "Grünen Gentechnik" in Schwerin fest.

In der Anhörung im Landtag sprachen Fachleute als Befürworter oder Ablehner der Anwendung von genveränderten Organismen in der Landwirtschaft.

Der von der NPD-Fraktion eingeladene Landwirt Helmut Ernst erklärte, daß eine Koexistenz von GVO-Produkten mit ökologischer und konventionell betriebener Landwirtschaft nicht möglich ist. Als Schlußgedanken warnte Ernst vor einer gesundheitlichen und vor allem wirtschaftlichen Katastrophe, wenn Produkte der "Grünen Gentechnik" zur Aussaat kommen. Eine ökologische wie auch konventionell arbeitende Landwirtschaft wäre nicht mehr möglich.

Vor dem Schloß versammelten sich, zeitgleich zur Anhörung, Gentechnikgegner, um auf die Risiken und Gefahren aufmerksam zu machen. Der NPD-Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs demonstrierte mit seiner Teilnahme an der Gegenkundgebung, daß sich seine Fraktion auf der Seite der Gentechnik-Gegner befindet. So suchte er das Gespräch mit vielen Passanten, um sie für dieses Thema zu sensibilisieren. "Es wird von der NPD-Fraktion keine Unterstützung geben, wenn Bauern vorsätzlich in die Abhängigkeit von Monopolisten getrieben werden und der Wille der übergroßen Mehrheit der Menschen durch die Landtagsparteien mißachtet wird", stellte Pastörs unmißverständlich klar.

"Die Grüne Gentechnik ist geradezu eine Einladung für skrupellose Kredithaie. Jahr für Jahr müssen sich Landwirte dann Saatgut neu erkaufen, in weiterer Folge entweder Kredite aufnehmen oder den Betrieb gleich schließen. Man hat letztlich vor, die Bauern zu Sklaven zu machen. Die NPD-Fraktion wird sich nicht nur in der Frage der Gentechnik als Umweltfraktion etablieren. Wir sind die besseren Grünen.", betonte Pastörs abschließend..


Bilder von der Veranstaltung gegen Gentechnik vor dem Schloß



Der Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs im Gespräch mit ineressierten Bürgern am Rande der Veranstaltung.



Bauern stellen symbolisch die Sklaverei durch die Firma Monsanto dar. Der Abgeordnete Raimund Borrmann solidarisiert sich mit Ihnen und läßt sich ebenfalls Fußfesseln anlegen.



Ein klare Aussage, die manch einen zum Nachdenken anregte.
zurück | drucken Erstellt am Donnerstag, 26. April 2007

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