Eggesiner Bürgermeister macht Rechnung ohne NPD

Sekt schlürfend besiegelten Bürgermeister Jesse (CDU) und seine Gefolgschaft die laufende Legislaturperiode. In einem Redebeitrag dankte er allen Abgeordneten für die überparteiliche Mitarbeit, die der Stadt „so viele Verschönerungen“ gebracht habe. Mit den Worten: „die Bürger Eggesins und Hoppenwaldes können mit unserer Arbeit zufrieden sein“, beendete er seinen glanzlosen Vortrag.

Welche Verschönerungen waren gemeint? Die Stettiner Straße, das leer stehende Aldi-Kaufhaus oder etwa das Bahnhofsgebäude?

NPD-Stadtvertreter Mathias Panhey sprach im Anschluß mahnende Worte: „Unsere Stadt leidet an politischer Inkompetenz. Das Fazit des Bürgermeisters ist in keiner Weise hinnehmbar. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den Zuwendungsantrag. Unsere Stadt entging haarscharf einer Zahlungsunfähigkeit. Weiter weise ich daraufhin, daß die angesprochene überparteiliche Arbeit in dieser Weise nicht stattgefunden hat. Alle meine Anträge wurden abgelehnt.

Höchste Priorität muß in Zukunft die Bürgernähe haben. Die Menschen haben genug von der Geheimniskrämerei. Ich wünsche mir, daß die Bürger Eggesins und Hoppenwaldes dem Bürgermeister und seinem Gefolge die Rechnung für die letzten fünf Jahre geben und diese Gesellen nicht wieder wählen.“

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