Wie sieht sie denn aus, die „Alternative für Deutschland“?

Zum Beispiel wie Holger Arpe, der Landesvorstandssprecher für Mecklenburg-Vorpommern.

Originalton (Quelle: Ostseezeitung 15.2.2014): „Als offen homosexuell in einer langjährigen Partnerschaft lebender Bürger fühle ich mich in besonderem Maße zu Toleranz verpflichtet, da ich diese von meiner Umwelt im Gegenzug auch einfordere.!“

Im Jahre 2012 trat Arpe damit hervor, daß er in Rostock während der „Schwul-Lesbischen Kulturwoche“ eine Podiumsdiskussion organisierte und moderierte.

Kein Zweifel, Arpe ist bunt. Kunterbunt sogar. Für jeden, dem Grüne und Linke nicht schwul, lesbisch und bunt genug sind, stellt er eine attraktive Alternative dar. Die AfD erweitert die Auswahl für Linksgesinnte und würde jeden Christopher Street Day bereichern. Aber eine nationale Alternative?

Wohl kaum. Sie sind zwar gegen den Euro, aber vermutlich nur deswegen, damit der Mitgliedsbeitrag zur Schwulensauna in D-Mark bezahlt werden kann. Jede nationale Stimme für die ist etwa so angebracht wie eine für Gysi. Das sollte jetzt jedem klar sein.

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