Stolperstein Promotion

Landauf, landab werden derzeit mögliche Orte gesucht um Stolpersteine verlegen zu können. Hier und da stoßen die Gutmenschen allerdings an unerwartete Grenzen. In Bad Doberan z.B. ließ sich kein geeignetes Schicksal auftun, daß man postum mit einem solchen Stein hätte beehren können.

In Waren-Müritz hat man bereits einige der goldfarbenen Steine eingelassen. Die dort vorhandenen Steine sollen nun mit einem Flugblatt beworben werden, so plant es jedenfalls das Gleichstellungsforum der Stadt. Ursache könnte sein, daß sich so gut wie niemand für die Dinger interessiert.

Pünktlich zur Verlegung des nächsten Stolpersteines Ende November soll das Faltblatt dann fertig sein, teilte SPD-Bürgermeister Günter Rhein dem Nordkurier mit. Das Vorhaben kündigte er bereits in der Stadtvertretersitzung vom August an. Daraufhin fragte ihn die NPD-Abgeordnete Doris Zutt, ob von Seiten der Stadt geplant sei, auch deutschen Opfern mit einem Flyer zu gedenken, die bei der so genannten “Befreiung” durch die Sowjets zu Tode kamen oder vergewaltigt wurden. Reihn erwiderte, daß er nicht bereit sei, darauf eine Antwort zu geben. Das kann wohl als „Nein“ gewertet werden.

Zutt meint richtigerweise:

Statt weiter den einseitigen Schuldkult in Waren zu zelebrieren, sollten wir endlich auch unseren Opfern  gedenken, an ihre Schicksale erinnern. Dies ist aber bei den Systemlingen und Dienern der Siegermächte nicht zu erwarten. Wenn unser Volk gesunden soll, müssen die inländerfeindlichen Parteien abgewählt werden.

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