Friedlands Bürgermeister fordert 600 Ausländer!

Überfremdung total! Während allerorts die Bevölkerung unter den Folgen des Asylansturms ächzt, gibt es immer noch Konjunkturritter, die dem Wahnsinn noch einen drauf setzen müssen. In einem Interview mit der Zeitung Die Welt und einem Videobeitrag mit dem Nachrichtensender N24 meldete sich Friedlands Bürgermeister Wilfried Block („parteilos“, aber mit CDU-Ticket im Kreistag) zu Wort und palaverte von großen „Chancen“ für seine mecklenburgische Kleinstadt durch die hereinströmenden Ausländer. Am liebsten würde Block den gesamten freistehenden Wohnraum mit Asylanten belegen: 600 Menschen in einer 5500-Einwohner-Stadt. Wenn Blocks Pläne Wirklichkeit werden, ist Friedland auf dem besten Weg zur nächsten Multikultikloake, in denen Deutsche zur Minderheit im eigenen Land degradiert werden. Praktische Anschauungsbeispiele gibt es in westdeutschen Großstädten zuhauf.

Keine westdeutschen Verhältnisse

Kaum ein Tag vergeht in der bundesrepublikanischen Medienlandschaft, an welchem nicht über sogenannte „Flüchtlinge“ und deren Schicksal berichtet wird. Keine Absurdität scheint zu plump und bieder, um die Bürger mit gezielten Tricks und Kniffen zu verschaukeln und allen nach Deutschland kommenden Fremden den „Flüchtlingsstatus“ ans Revers zu heften. Sie sind ja schließlich alle verfolgt, so der alltägliche Tenor. Das Interview mit dem Friedländer Bürgermeister kann da fast schon mal untergehen, allerdings verdienen seine besonders dreisten Vorstellungen und Ideen eine besondere Aufmerksamkeit, da sie in dieser Form hierzulande bislang noch nicht zu hören waren. Mit anderen Worten: Block lässt die Katze aus dem Sack!

Friedland und Umgebung galten vor der Wende als wirtschaftsstarke Region. Industrie und Kleingewerbe prägten das Stadtbild. Stärkefabrik, Molkerei, Fliesenwerk oder Zuckerfabrik, viele Betriebe sorgten für eine ausreichende Beschäftigung unter den Bürgern der Stadt. Dies ist nun fast 25 Jahre her und geblieben ist davon nicht mehr viel. Die meisten Betriebe wurden über die Treuhand abgewickelt, von Westkonzernen aufgekauft, heruntergewirtschaftet und dichtgemacht. Dementsprechend ist die Arbeitslosigkeit erschreckend hoch. Die Einwohnerzahlen sind ebenfalls dramatisch geschrumpft. Perspektiven für junge Leute? Fehlanzeige! Ganz im Gegenteil, die eigene Jugend wurde regelrecht zum Fortzug gedrängt.

All diese und weitere Erscheinungen nennt Bürgermeister Block zwar auch gegenüber den Medienvertretern, seine Lösungsvorschläge reichen aber nicht darüber hinaus, dass es die „Flüchtlinge“ schon richten würden. Diese seien schließlich innovativ, kinderreich und ambitioniert. Was hingegen in seinen Augen die Einheimischen ausmachen würde, darüber hüllt sich das Stadtoberhaupt lieber in Schweigen. Auch das Problem der Arbeitslosigkeit stellt in Blocks Augen kein Problem dar. Die „Fachkräfte“ könnten doch allesamt im IT-Sektor arbeiten und beispielsweise von zu Hause aus Netzseiten betreuen, so der entsprechende Vorschlag.

Weiteres Asylantenheim in der Friedländer Jahnstraße? In der Kleinstadt sollen noch mehr Ausländer untergebracht werden.

Geheuchelte Humanität und Haushaltssanierung

Friedland besitzt zwei Wohnungsgesellschaften (FRIWO und WGF), die mit einem Leerstand von um die 200 Wohnungen zu kämpfen haben und Platz für 600 Personen bieten könnten. Möchte man den Zeitungsartikel der WELT und Wilfried Block Glauben schenken, sind sämtliche Wohnungen potenzielle Asylunterkünfte. Mit den vorhandenen Asylanten würde die Gesamtzahl der Ausländer in Friedland gerechnet an der Einwohnerzahl auf über 14 Prozent steigen. Dabei geht es schon längst nicht mehr um Humanität und Nächstenliebe. Hier geht es schlichtweg um den reinen Profit, der mit der „Ware“ Asylanten erwirtschaftet werden soll. Die Folgen der verantwortungslosen Asylpolitik müssen wir jedoch alle tragen. Wenn sie also mal wieder Mitleidsbekunden im Netz, Funk und Fernsehen von Politiker und Bürgermeistern, wie Wilfried Block und Konsorten, über Asylbewerber bemerken, wissen Sie, dass es sich um verantwortungslose Opportunisten handelt.

Jene, die mitunter einen afghanischen Arzt als neuen deutschen Landarzt vorzustellen würden. Gleichwohl, dass dieser Arzt in seiner Heimat eine Riesenlücke hinterlässt. Diese und andere Aktionen (Wohnraum beschlagnahmen, etc.) spotten jeder Beschreibung. Am Beispiel der Stadt Friedland wird die Kommerzialisierung der Asylpolitik deutlich. Einzelne Unternehmen und Kommunen versuchen, sich mit der Unterbringung von Asylanten auf dem Rücken der Bevölkerung eine goldene Nase zu verdienen.

Einerseits machen sich Asylbewerber die Inkompetenz der Behörden zunutze, um möglichst lange finanzielle Leistungen abzuschöpfen. Trotzdem werden nach wie vor die allermeisten Asylanträge abgelehnt. Andererseits lähmt sich der Staat selbst durch widersprüchliche Gesetze und Vorschriften und lässt sich im gesamten Asylprozess das Heft des Handelns aus der Hand nehmen. Trotz Ablehnung können Asylbewerber in Deutschland jahrelang ungehindert Geld aus den Sozialkassen abschöpfen.

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