Was tun, wenn man vom Job-Center als „Flüchtlingshelfer“ zwangsverpflichtet wird?

Die SPD-Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, schlug vor, Langzeitarbeitslose als „Flüchtlingshelfer“ einzusetzen. Sie sollen Einkäufe und Behördengänge für die Ausländer erledigen und auch bei der Kinderbetreuung helfen, damit die Fremden schließlich Arbeitsplätze und Wohnungen bekommen, von denen Deutsche nur träumen können.

Dieser Vorschlag wird auch schon in die Praxis umgesetzt. Bei der NPD-Fraktion in Schwerin meldeten sich Bürger, denen man 1-Euro-Jobs in Asylantenheimen aufgedrückt hat. Wer sich weigert, wird mit Sanktionen bedroht.

Wir schlagen ein todsicheres Mittel vor, sich gegen solche Zumutungen zu wehren, ohne Leistungskürzungen zu riskieren.

Man schreibt einen freundlichen Brief an das Job-Center, etwa so:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Natürlich weigere ich mich nicht, als Flüchtlingshelfer im Asylantenheim zu arbeiten. Sie sollten allerdings wissen, dass ich NPD-Sympathisant bin und auch gerne bei Facebook entsprechende Kommentare schreibe. Falls Sie das nicht stört, komme ich Ihrer Aufforderung gerne nach. Ich werde den Medien ganz sicher nicht Bescheid sagen, dass ein NPD-Anhänger mit Asylanten arbeitet.

Trotzdem könnte dieses Information irgendwie durchsickern. So was kann man nie ausschließen.

In Erwartung Ihrer Antwort: Ihr deutscher Erwerbsloser

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