Invasion von Fremden wird begrüßt

„In den letzten Wochen und Monaten hat sich die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer und Deutschen mit ausländischer Herkunft deutlich erhöht, das begrüßen wir. Sie bereichern das kommunale Leben. Deutlich zu erkennen ist, dass diese Entwicklung keine Ausnahmeerscheinung ist.“ So lautet der erste Satz der Begründung eines Antrages der Linken auf der Kreistagssitzung am 05.11. in Parchim.

In dem Antrag forderten die Linken ein Integrationskonzept seitens des Landkreises. Stefan Köster und Udo Pastörs erwiderten diesen Antrag, in dem sie auf die aktuelle Entwicklung hinwiesen. Der Kreistag müsse vielmehr feststellen, so beide NPD-Redner, dass man die Fremden nicht entwurzeln dürfe und deshalb darauf vorbereiten müsse, wieder in ihre Heimat zurückzukehren, um ihr Land wieder aufzubauen. Es nütze nichts, wenn der Großteil der hierher strömenden Atomphysiker und Raketeningenieure, später den Deutschen auf der Tasche liege. Hintergrund sind Berichte über einen internen Bericht der Bundesagentur für Arbeit wonach statt Fachkräften überwiegend ungelernte Personen nach Deutschland einreisen. Lediglich 8% sollen eine akademische, 11% eine berufliche Ausbildung haben, 81% hingegen über keine beruflichen Qualifikationen verfügen. Die Zahlen sollen sich angeblich auf die wahrheitsgemäße Angabe der Wohlstandsumsiedler selbst beziehen.

Denjenigen, die diesem Antrag der Linken zustimmen würden, wurde von Seiten der NPD-Vertreter völlig zu Recht, Naivität vorgeworfen. Der Antrag wurde mehrheitlich in den ebenso überflüssigen Asylausschuss überwiesen.   

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