Pure Volksverarsche: Die Asyl-Propaganda-Show des Lars Petersen

Nachdem Lars Petersen die offizielle Teilnahme eines NPD-Vertreters im Podium der Informationsveranstaltung zum Thema „Flüchtlinge“ ablehnte, war klar, dass die Versammlung nichts weiter als eine Pro-Asyl-Show werden würde. Das was die Bürger da heute Abend in der Pommernhalle erleben durften, übertraf diese Erwartungen jedoch noch.

Mahnwache gegen Asylbetrug und scheinbar verwirrte Willkommensschreier

Im Vorfeld fand vor der Halle eine Mahnwache gegen Asylbetrug statt, an der 40 bis 50 zumeist junge Einheimische teilnahmen. Parallel dazu versammelten sich ebenfalls die linksangehauchten Gutmenschen, in etwa derselben Anzahl. Trotz der direkten Nähe blieb alles friedlich.

Auffällig war der deutlich höhere Altersdurchschnitt der Fremdensüchtigen, die, begleitet von einer Gitarre, Friedenslieder anstimmten. Ausgerechnet auf einer Versammlung der CDU/SPD. Jene Parteien, die die Verantwortung tragen für deutsche Waffenexporte, Militäreinsätze und die Unterstützung der kriegstreiberischen Destabilisierungs-Geopolitik der USA. Ein Widerspruch, den die Fremdensüchtigen in ihrem Willkommenskultur-Rausch jedoch nicht mitbekamen.

Tränendrüsenauftritte von Syrern, die ihre Familien allein ließen

In der Pommernhalle selbst, sah man bereits an der Zusammensetzung des Publikums, dass auch wirklich der letzte Asylbefürworter von der Insel Usedom nach Ahlbeck gerufen wurde. Entsprechend fielen auch die Beifallsbekundungen während der Veranstaltung aus.

Der Bürgermeister selbst eröffnete die Informationsveranstaltung und fungierte sozusagen als Moderator. Das garantierte natürlich von vorne herein keine Neutralität. Er erklärte, dass er eine Diskussion zur Asylpolitik, die über die Gemeinde hinausgeht, nicht zulassen würde.

Anschließend gab es einen scheinbar gut einstudierten Auftritt von drei Syrern, während ein Vierter im gebrochenen Deutsch die Übersetzung übernahm. Der erste Syrer war Fleischer und hatte einen eigenen Laden in Syrien, bevor in seinem Land das durch die USA und Nato-Mächte verursachte Chaos ausbrach. Der zweite war Kinderarzt. Seine „Flucht“ ins sichere Herz Europas ist ein Schlag ins Gesicht für alle Kinder und Hilfsbedürftigen in und um Syrien, die ärztliche Hilfe benötigen. Der dritte Syrer war im Kommunikationsbereich tätig und drückte mit seiner Geschichte ebenso auf die Tränendrüse der gehirngewaschenen Gutmenschen, wie seine drei Vorredner.

Eines hatten alle „Einwanderer-Dramen“ gemeinsam. Alle drei Männer haben feige ihre Frauen und Kinder in Elend und Gefahr zurückgelassen. Und, sie wollen nicht wieder in ihre Heimat zurückkehren und diese wiederaufbauen. Stattdessen wollen sie ihre Familien irgendwann ins sichere und gemachte Nest Deutschland nachholen.

Petersen dreht Mikrofon für Asylkritiker einfach ab

Nach dem mitleidserregenden Auftritt der Heringsdorfer Asylanten, begann die angebliche Podiumsdiskussion. Es war aber keine Diskussion, die diesen Namen verdient hätte, denn es durften lediglich Fragen in Bezug auf die Kaiserbäder gestellt werden. Das der Sprecher des Landkreises sowie der Arbeitsagentur zuvor auf die deutschlandweite Problematik eingingen, interessierte nicht.

Enrico Hamisch ergriff in der „Fragestunde“ trotzdem das Wort. Doch noch bevor er seine berechtigten Fragen stellen konnte, wurde ihm bereits nach zwei Sätzen – auf Geheiß von Petersen – das Mikrofon abgestellt. Petersen wußte wohl, dass seine asylbefürwortenden Argumente einer Diskussion nicht standhalten würden. Nicht umsonst hat er bereits im Vorfeld die Teilnahme Hamischs im Podium abgelehnt. Für seine abschließende Aussage, dass er für den Austausch von Pro und Kontra wäre, erntete er deswegen lautes Gelächter.

Einer Diskussion wird der Bürgermeister allerdings nicht ewig entfliehen können. Am 17.12.2015 findet um 19:00 Uhr die nächste Gemeindevertretersitzung in der Pommernhalle statt. Dort gibt es keine Mikrofone, die Petersen abschalten kann.

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