Ortsbeirat ohne Rückgrat: Moschee-Filiale in Rostock-Evershagen geplant

Am gestrigen Abend stand in Rostock-Evershagen eine Voranfrage zur Einrichtung eines muslimischen Gebetsraumes in einem Kaffeehaus auf der Tagesordnung des hiesigen Ortsbeirates. Dies führte zu einem regelrechtem Besucheransturm, wobei etwa 90 Prozent der Anwesenden sich deutlich gegen die Islamisierungspläne wendeten.

Als beispielsweise vorgetragen wurde, daß man ja nicht wisse, wohin man mit den vielen muslimischen Gebetsbrüdern solle und daher mehr Platz brauche, entgegnete einer der Anwohner, daß es diesen ausreichend in ihren Herkunftsländern gebe.

Weil der Protest gegen das Vorhaben immer stärker wurde, sah sich der Ortsbeirat offenbar genötigt, die Aussprache zu dem Tagesordnungspunkt über die Nutzungsänderung abzubrechen. Die meisten Anwohner verließen daraufhin die Sitzung, da sie wohl nicht mit dem demokratischen Taschenspielertrick gerechnet hatten, daß der Punkt später wieder aufgerufen werden sollte.

Mit Blick auf die Abstimmung ist es letztlich egal. Der Ortsbeirat war vollzählig anwesend und mit neun Ja-Stimmen bei einer Enthaltung haben die sogenannten Volksvertreter des Stadtteils gezeigt, was sie vom Bürgerwillen halten. Festzustellen bleibt zudem, daß auch die AfD es nicht gewagt hat, ihre Stimme gegen den geplanten Anlaufpunkt der Islamszene in der Maxim-Gorki-Straße 31 zu erheben. Das hätte es mit der NPD nicht gegeben.

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