Abgeschobener Afghane hing sich auf – na und?

Wir dürfen uns nicht mit Selbstmorddrohungen erpressen lassen. Wenn Ausländer verkünden, sie würden unter Lebensgefahr in einem Schlauchboot über das Mittelmeer schippern, falls man sie nicht nach Deutschland ließe, dann sollen sie es eben versuchen.

Und wenn ausreisepflichtige, abgelehnte Asylanten drohen, sie würden eher Selbstmord begehen, als in ihre Heimat zurückzukehren, ist das ihre Entscheidung.

Jetzt hat sich ein abgeschobener Afghane tatsächlich in Kabul aufgehängt, was er auch vorher angekündigt hatte. Recht so, dass er trotzdem abgeschoben wurde.

Er war einer der 69 Afghanen, die Seehofer aus Anlass seines 69. Geburtstages aus dem Land schaffen ließ. In der Hinsicht ist der Mann zu beneiden. Jeder Deutsche sollte ein Anrecht auf solch ein Geburtstagsgeschenk haben.

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