Die staatliche Dürrehilfe für Bauern ist ein dreister Wahlkampftrick – Mogelpackung und Roßtäuscherei.

Die ganze Durchtriebenheit und Tücke der Politiker zeigt sich bei dem pompös angekündigten Hilfsprogramm für Bauern, die in diesem Sommer wegen der Dauerhitze große Ernteeinbußen erlitten.

Einerseits wurden 50 Millionen Euro versprochen.

Aber das Kleingedruckte!

Darin steht, daß nur die Landwirte unterstützt werden, deren Existenz durch die Dürre gefährdet ist. Das müssen sie schriftlich versichern, und wenn sie das tun, verlieren sie automatisch ihren Anspruch auf Subventionen.

Denn es gibt Rechtsvorschriften, wonach Bauern keine Agrarsubventionen erhalten dürfen, wenn sie existenzgefährdet sind.

Außerdem gewähren die Banken nur solchen Betrieben Kredite, die nicht am Rande der Pleite balancieren. Erklärt ein Landwirt, er sei existenzgefährdet, bekommt er nicht nur keine Darlehen mehr, die Geldinstitute werden laufende Kredite sofort kündigen.

Die Dürrehilfe nützt also nur Bauern, die weder Subventionen noch Kredite benötigen, oder die bereit sind, für die Dürrehilfe auf Kredite und Subventionen zu verzichten – und somit bankrott gehen.

Und der Staat spart 50 Millionen Euro, kann sich aber als großer Retter der landwirtschaft aufspielen. Sehr schlau ausgedacht.

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