Anträge zum Flughafen Rostock-Laage – NPD auch hier als Vorreiter

Der Flughafen Rostock-Laage ist durch die Insolvenz von zwei Fluggesellschaften bekanntlich ins Schlingern geraten. Die Gewerkschaft Verdi, aber auch Rostocks OB Methling und seine Wähler-Vereinigung „Unabhängige Bürger FÜR Rostock“ (UFR) verlangen jetzt vom Land, sich als Gesellschafter an der Flughafen Rostock-Laage-Güstrow GmbH zu beteiligen (https://ksd.rostock.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1016410). Das forderte die frühere NPD-Landtagsfraktion übrigens schon im Jahr 2013 (http://www.dokumentation.landtag-mv.de/parldok/dokument/33600/ja_zum_flughafen_rostock_laage_beteiligung_des_landes_umsetzen.pdf).

Für die Sitzung der Rostocker Bürgerschaft am 6. März hat die NPD zudem eine umfassende Initiative mit der gleichen Zielrichtung eingereicht (https://ksd.rostock.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1016363#searchword) – und das einige Tage, bevor die UFR-Fraktion ihren Antrag auf die Tagesordnung setzen ließ.

Die UFR haben jetzt also schnell noch nachgezogen. Andernfalls wäre aus Sicht der Stadtoberen eine fatale Situation entstanden: Der OB hätte sich geradezu verrenken müssen, um den NPD-Antrag (eben weil von der NPD vorgelegt) abzulehnen – obgleich er in diesem Fall dieselbe Meinung vertritt. So aber warfen ihm seine UFR-Leute den Rettungsanker zu – puh, nochmal Schwein gehabt!

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