NSU und Lübcke-Mord – zwei Medienmärchen, die uns für dumm verkaufen wollen.

Daß die Systemmedien es nötig hatten, Spielfilme über die angeblich vom NSU begangenen Verbrechen zu drehen – noch vor der Urteilsverkündung-, läßt tief blicken.

Auf einem Drehbuch basierende Geschichten, aufgepeppt mit Dramaturgie, Spannung und Filmmusik, sind viel eher geeignet, fragwürdige Inhalte plausibel erscheinen zu lassen und Logiklücken zu übertünchen, als die nüchterne Realität das vermag.

Betrachtet man diese im Falle des NSU, ergibt sich folgende Räuberpistole, verkürzt wiedergegeben:

Drei Amateure beschließen, eine Terrorgruppe zu gründen. Aus dem Stand heraus sind sie sofort auf dem Niveau von hochtrainierten Geheimdienstkillern. Sie begehen perfekte Morde an Ausländern. Ihr Ziel: Besonders den Türken Angst zu machen, damit die Deutschland verlassen. Was nicht geschieht, weil die Superverbrecher vergessen, den Medien ihre Bekenntnisvideos zukommen zu lassen.

Die ahnungslosen Türken bleiben. Deshalb stellen die Terroristen schließlich ihre Mordserie frustriert ein, nicht ohne zuvor einfach mal so eine Polizistin getötet zu haben.

Anschließend gehen sie in einen jahrelangen Urlaub. Weil ihnen schließlich langweilig wird, überfallen sie eine Bank. Anstatt zügig zu fliehen, parken sie ihr Flucht-Wohnmobil stundenlang auffällig in einer Wohngegend.

Sie werden entdeckt. Ihr mitgebrachtes Waffenarsenal setzen sie aber nicht ein. Lieber begehen sie Selbstmord. Einer bringt es sogar fertig, sich zu erschießen und dann noch mal nachzuladen.

Wer in Hollywood so ein Skript vorlegt, wird aus der Stadt gejagt.

Daß eine so hanebüchene Story von der Justiz durchgewunken wurde und zu Verurteilungen führte, beweist, daß sich die BRD-Rechtsprechung wirklich auf dem Niveau der Nürnberger Prozesse bewegt, wie sie nicht müde wird zu behaupten.

Und nun der Lübcke-Mord.

Ein berufstätiger Familienvater führt ein ganz normales Leben. Aus dem Stand wandelt er sich mal eben zum versierten Berufskiller, findet die Adresse eines hohen Beamten heraus, macht sich ungesehen an den heran, tötet ihn mit einem Schuß und verschwindet wieder.

Keine Zeugen, keine Mordwaffe. Nur eine Hautschuppe will man gefunden haben. Das reicht den Medien, um ihn jetzt schon schuldig zu sprechen.

Wer denkt sich immer nur solche Geschichten aus?

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