Abwahl des NPD-Ortsvorstehers verschoben und in Gefahr – wegen Herbstferien und Rücktritten

Ursprünglich sollte der NPD-Ortsvorsteher der Altenstädter Waldsiedlung, Stefan Jagsch, schon am 01.10. abgewählt werden.

Dann fiel den demokratischen Herrschaften auf, dass die Herbstferien anstanden. Antifaschismus ja – aber bitte ohne einen freien Tag zu opfern. Deshalb wurde die ersehnte Wahlkorrektur auf den 22. Oktober verschoben. Woran man sehen kann, wie weich und dekadent diese Etablierten geworden sind.

Hinzu kommt, dass mittlerweile zwei der Ortsbeiräte ihre Mandate niedergelegt haben. Einer wagte es sogar, in einer öffentlichen Erklärung klar zu stellen, dass man ihn von oben unter Druck gesetzt hatte. Nur für einen der Zurückgetretenen steht ein Nachrücker bereit. Somit besteht der Ortbeirat nur noch aus 8 Mitgliedern.

6 Stimmen sind nötig, um die Abwahl zu erzwingen.

Jagsch wird natürlich gegen seine Abberufung votieren. Wenn nur zwei der etablierten Kommunalpolitiker nicht zur entscheidenden Sitzung erschienen, wäre das demokratische Vorhaben gescheitert.

Vielleicht hegen ja neben den aus ihren Ämtern Geschiedenen noch weitere Ortsbeiräte einen heimlichen Groll gegen die Bonzen, von denen sie mit Erpressermethoden bearbeitet wurden.

Krankschreibung genügt. Es bleibt eine Zitterpartie.

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