Anklam: Linke Theaterleute wollen angeblichem NPD-Mitglied ein Haus weg kaufen und den Mietern wegen Eigenbedarfs kündigen.

Linke Moral ist eine seltsame Sache. Sie besteht ausschließlich darin, gegen rechts zu sein. Wer diese Voraussetzung erfüllt, gilt als grundgut. Egal, was er sonst anstellt.

Manche Linke dienten Stalin als Berufsmörder. Andere waren in der SED und wirkten bei der Stasi. Wieder andere bewerfen Polizisten mit Steinen oder reißen NPD-oder AfD-Plakate ab.

In Anklam gibt es Linke von der Vorpommerschen Landesbühne, die gerne ein 700 Quadratmeter großes Doppelhaus erwerben wollen, das sich in unmittelbarer Nähe zu ihrem Theater in der Leipziger Allee befindet.

Problem: Da wohnen noch Menschen.

Kein Problem für die Landesbühne.

Zitat aus dem Nordkurier vom 31.1.2020:

„Aktuell wohnen noch fünf Mietparteien im Gebäude. „Die müssten dann aufgrund von Eigenbedarf ausziehen“, so Schneider“.

Damit ist der Landesbühnen-Intendant Martin Schneider gemeint.

Normalerweise gelten Leute, die so kaltschnäuzig Mieter aus ihren Wohnungen werfen wollen, als eher unangenehme Zeitgenossen, denen gerne unsoziales Verhalten vorgeworfen wird.

Nicht in diesem Fall, denn es drohte große Gefahr.

Angeblich hatte nämlich ein NPD-Mitglied Interesse an dem Objekt bekundet. Das musste natürlich verhindert werden.

Schneider laut Nordkurier: „Anfang des Jahres bekam ich den Tipp, dass die NPD das Haus kaufen möchte.“
Das Parteimitglied sei bereit gewesen, 5000 Euro auf den ursprünglichen Kaufpreis von 90 000 Euro draufzulegen.

Das rief den Anklamer Bürgermeister auf den Plan, der sofort zusicherte, dass die Hansestadt die 5000 Euro aufbringen würde. Die Antifaschistische Front steht.

Auch die Landesregierung eilt zur Hilfe und übernimmt die Hälfte des Kaufpreises. Federführend dabei ist natürlich SPD-Staatssekretär Dahlemann.

Die jetzigen Eigentümer sollen mittlerweile „froh sein, nicht an die NPD verkaufen zu müssen.“

Sicherlich sind sie überhaupt nicht unter Druck gesetzt worden.

Zu dem Nordkurier einige Klarstellungen:

-die „rechtsextreme NPD“ hat als Partei kein höheres Angebot für das Haus abgegeben, wie das Blatt schreibt.

– Die NPD wäre auch nicht gern neuer Nachbar der „Kunstschaffenden“.

– Der Hauptausschuss hat die „Finanzspritze“ von 5000 Euro auch nicht bewilligt. Er wurde lediglich über den Sachverhalt informiert.

Dass uns der Anklamer Bürgermeister „Nationalsozialisten“ nennt, lassen wir mal so stehen. Wir nennen uns zwar nicht so, es stört uns aber auch nicht.

Schließlich ein Rat an die gefährdeten Mieter, die dem linken Expansionsdrang im Wege stehen.

Gegen Eigenbedarfskündigungen sollte man sich wehren! So ein Verfahren kann sich sehr lange hinziehen und für das Theater durchaus ins Auge gehen.
An Eigenbedarf werden hohe Anforderungen gestellt.

Mieterschutz wird von der Rechtsprechung höher bewertet, als es manchen linken Theaterleuten recht ist.

„Wir brauchen mehr Bürofläche“ reicht da nicht.

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