Festung Deutschland: gutes Konzept, doch falsche Regierung

„Die Flüchtlingssituation entspannt sich weiter. 2548 Menschen stellten im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern einen Erstantrag auf Asyl, teilte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) gestern unserer Redaktion mit. Gegenüber dem Vorjahr, als 2828 Asylbewerber ins Land kamen, ist das ein Rückgang um zehn Prozent. 2015 – auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle – hatten laut Bamf noch 18.851 Flüchtende in Mecklenburg-Vorpommern Schutz gesucht.“ (Quelle: SVZ vom 10. 1. 2020)

BAMF und Lücken-Medien werfen hier in trauter Eintracht wieder einmal eine echte Nebelkerze unters Volk. Über das wahre Ausmaß des uns noch bevorstehenden Ansturms erfährt der Konsument bundesdeutscher Qualitätsmedien wenig bis nichts.

2018 führte das in Washington ansässige Meinungsforschungs-Institut „Pew Research Center“, benannt nach dem Ölindustriellen Joseph Newton Pew (1848-1912), mehrere Umfragen durch. Demnach beabsichtigen bis zu zwei Drittel der Afrikaner, nach Europa auszuwandern. (Quelle: „Deutsche Geschichte“, Nr. 4/2018)

Zur besseren Einordnung eine weitere Zahl: auf dem afrikanischen Kontinent leben derzeit 1,3 Milliarden Menschen.

„Festung Europa“?

In nationalen Kreisen wird in diesem Zusammenhang des Öfteren die Forderung nach Schaffung einer „Festung Europa“ laut. Wie aber soll diese geschaffen werden? Sie wäre bzw. ist abhängig von der Zusammensetzung der Parlamente bzw. Regierungen speziell in den Frontstaaten wie Griechenland, Spanien und Italien oder auch in Nachbarstaaten der Bundesrepublik. National steht auch hier für Abwehr und Schutz, links für Freizügigkeit, Kriminalität und Kuscheleinheiten.

Charismatische und vor allem befähigte Innenminister wie Matteo Salvini (Italien) oder auch Herbert Kickl (Österreich) wurden eiskalt abserviert und durch linke Willkommens-Klatscher ersetzt.
Die einzige sichere Bank ist Ungarn; hier fackeln die Verantwortlichen nicht lange, wenn es um die Abwehr von „Geflüchteten“ geht.

„Selbst ist der Mann“

Aber auch hier gilt: Wer sich auf andere verlässt, ist meistens verlassen. „Selbst ist der Mann“ – das betrifft auch den Grenzschutz!

In seinem 2018 erschienenen Buch „Deutschlands unsichere Grenze – Plädoyer für einen neuen Schutzwall“ analysiert Prof. Dr. Martin Wagener die Schwächen der deutschen Grenzsicherung. Wagener ist Professor für Politik/Internationale Politik an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Haar bei München.

Laut seinen Berechnungen würden die jährlichen Kosten für Grenztruppen 9,3 Milliarden Euro betragen, jene Aufwendungen für Bau- und Erweiterungskosten an den Grenzanlagen (einmalig!) rund 20 Milliarden.

Zum Vergleich zog Prof. Wagener die asylbedingten Belastungen des Bundeshaushalts heran. Diese „sollen zwischen 2016 und 2021 bei 71, 31 Milliarden Euro (ohne die Fluchtursachenbekämpfung) liegen“, so Wagener.

In seinem Buch stellt Wagener aber auch die Frage, „ob die Deutschen den Nationalstaat, ihr historisches Erbe sowie den eigenen Kulturraum überhaupt für schützenswert halten. Fällt die Antwort negativ aus, braucht es auch keine neue Grenzanlage.“

Die Mehrheit der Deutschen möchte sehr wohl einen wirksamen Schutz der Außengrenzen, wie er ja in der jüngeren Vergangenheit auch von der NPD immer wieder gefordert worden ist und noch wird. Nur heißt das BRD-Regierungs-Kabinett derzeit eben Merkel und nicht Wagener.

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