Die Bombardierung von Swinemünde unvergessen!

Gegen Kriegsende 1945 wurde Massenmord an der Bevölkerung in Swinemünde begangen. Die Geschichtserzählung, wie man sie allgemein in der Öffentlichkeit hört, schweigt über derartige Verbrechen der Alliierten. Auch 75 Jahre später gibt es aber noch junge Deutsche, die sich dieser Darstellung verwehren: Heute besuchte die JN die Gedenkstätte Golm auf Usedom, um ehrenvoll unseren Ahnen zu gedenken. Der Angriff auf Swinemünde am 12. März 1945 erfolgte nicht aus kriegsstrategischen Gründen. Das Deutsche Reich war zu diesem Zeitpunkt schon besiegt.

Dieser Angriff galt einzig und allein der deutschen Zivilbevölkerung der Stadt Swinemünde, die zu diesem Zeitpunkt mit Kriegsflüchtlingen aus Ostpreußen und Pommern gefüllt war. Man spricht offiziell von 20.000 Menschen, die dort ihr Leben ließen. Doch wie in Dresden und anderen deutschen Städten liegen die wahren Opferzahlen um ein Vielfaches höher. Darum ist es wichtig, dass wir auch in Zukunft an die Gräuel der letzten Tage des zweiten Weltkrieges auf würdige Art und Weise erinnern.

 

 

 

 

 

 

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