Mitten in der Corona-Krise – am wichtigsten ist dem Staat die Jagd auf politische Gegner

Einen riesigen Aufwand betrieb Innenminister Seehofer (CSU), um eine kleine „Reichsbürger“-Gruppierung auszulöschen. 400 Polizeibeamte durchsuchten am 19.3 Wohnungen in 10 Bundesländern.

Das Vergehen dieses Vereins „Geeinte deutsche Völker und Stämme“: Die Leute sollen „verbalaggressive“ Schreiben an Behörden verschickt haben. Das ist natürlich sehr gefährlich. Viel bedrohlicher als Corona und der IS zusammen.

Dafür, daß sie die Behörden beschimpft haben sollen, beschimpfte sie Seehofer in der üblichen Weise als „rassistisch und antisemitisch“. Sie hätten die Gesellschaft systematisch vergiftet. So geht der neueste Trick. Kritik wird einfach als geistiges Gift eingestuft, und was geistiges Gift ist, bestimmt Seehofer.

„Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus würden auch in Krisenzeiten unerbittlich bekämpft“, verkündet er in Mielke-Manier.

Es dürfte den etablierten Bonzen in der Tat peinlich sei, daß die national gesinnten Gruppen, die immer vor den Gefahren der Globalisierung warnten und auf eine vernünftige Vorbereitung auf mögliche Krisen bestanden, nun recht behalten haben.

Eben noch wurden Leute als staatsfeindliche Prepper beschimpft, wenn sie mehr als 3 Ravioli-Dosen für Notfälle horteten. Das galt als mangelndes Vertrauen in die Obrigkeit. Und damit als demokratiefeindlich.

Jetzt steht derselbe aufgeblasene Staat hilflos vor leeren Regalen und stolpert von einer improvisierten, planlosen Notmaßnahme in die nächste.

Wie in der untergehenden DDR funktioniert aber Eines noch bis zuletzt:

Die Unterdrückung Andersdenkender.

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