Trauermarsch in Demmin am 8. Mai: Unsere Antwort auf den „Offenen Brief der AfD“

Am 8. Mai 2006 führten in der Hansestadt Demmin junge Männer und Frauen aus der Region erstmals eine Veranstaltung zur Erinnerung an die vielen unschuldigen Kinder, Frauen und Männer durch, die in den letzten Kriegstagen im April und Mai 1945 in Demmin grausam ums Leben kamen. Es war von Beginn an eine Versammlung, die bewusst an das Leid deutscher Opfer sowie die Gräueltaten der so genannten „Befreier“ erinnerte. Es wurde und wird das Schicksal derer einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht, die im und nach dem Zweiten Weltkrieg millionenfach ermordet, vertrieben und vergewaltigt wurden. Ein Tag der Befreiung war und ist der 8. Mai für viele Deutsche nicht! Seitdem 8. Mai 2006 versammeln sich jährlich am 8. Mai hunderte Frauen und Männer in Demmin zum Ehrendienst. Diszipliniert und würdevoll erinnern sie an das Leid, welches unzählige deutsche Opfer durch die Gräueltaten der sogenannten „Befreier“ erfahren mussten.

Das pommersche Demmin steht stellvertretend für alle bekannten und verborgenen Gräueltaten am deutschen Volk, die in der heutigen Zeit in Vergessenheit geraten sollen. Und es waren die jungen Frauen und Männer, die am 8. Mai 2006 die Geschehnisse der April- und Mai-Tage des Jahres 1945 zurück in die Öffentlichkeit geholt haben.

Für die AfD stellt dieses würdevolle, ehrende Gedenke eine „unsägliche Demonstration“ dar. Sie wirft den Teilnehmern pauschalisiert vor, sie würden „das Leid und die damals verübten Verbrechen für ihre fortwährende politische Auseinandersetzung missbrauchen“.

Die AfD-Verantwortlichen halten zudem eine Veranstaltung am 8.Mai für historisch falsch und versuchen den Teilnehmern zugleich die Verantwortung für das unwürdige Verhalten und die Entartungen der sogenannten demokratischen Klasse in die Schuhe zu schieben. Ganz nach dem Motto „würde nicht an die Massaker in Demmin erinnert, gäbe es auch keine Ansammlungen wie „Trauer am Arsch, Tag der Befreiung feiern“. Die AfD in Demmin zeigt hierdurch eine klare Geisteshaltung auf.

Offensichtlich haben die Verantwortlichen dieses „offenen Briefes“ ihren Anstand und ihre Würde sowie eine klare Haltung für die Tagespolitik geopfert. Wie könnte man ansonsten die antideutschen Krawallmacher mit den heimatverbundenen Frauen und Männer gleichsetzen, die alljährlich dem Ruf des Gewissens folgen und sich dem Ehrendienst in Demmin anschließen? Diese beteiligen sich nicht aus Eigennutz an dieser Versammlung, sondern weil sie ihren Beitrag für eine würdige Erinnerung leisten! Von dieser Grundhaltung können sich die AfDler ruhig mal einige Scheiben abschneiden. Die Teilnehmer des Trauermarsches benutzen auch nicht die Verbrechen, die unseren Landsleuten zugefügt wurden, sondern holen diese Taten und ihre Opfer wieder ins Bewusstsein unseres Volkes zurück.

Es mag sein, dass der jährliche Trauermarsch für einige Deutsche eine Belastung darstellt. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie viel zu lange selbst die Verbrechen, die in den Kriegswirren unserem Volk angetan wurden, missachtet haben. Es ist auch leicht, nur mit der Masse zu schwimmen. Rückgrat beweist man hierdurch aber nicht.

Die AfD wünscht sich, dass über jene Taten wieder der Deckmantel des Schweigens gehüllt wird. Die Geschehnisse können wir sicherlich auch nicht rückgängig machen, aber wir können den Verstorbenen unsere Anteilnahme und unsere Achtung zukommen lassen!

Durch die gegenwärtigen Maßnahmen der herrschenden Klasse, für die das Virus „Corona“ herhalten muss und die mit einer bisher unvorstellbaren Außerkraftsetzung sowie Beschneidung von Grundrechten einhergeht, ist es im Augenblick tatsächlich unklar, ob und in welchem Rahmen in diesem Jahr ein würdiges Gedenken stattfinden kann. Wir werden diesbezüglich in den kommenden Tagen eine Entscheidung treffen. Der AfD in Demmin sei aber zum Schluss ins Stammbuch geschrieben:

Wir sollen heutzutage eine Befreiung feiern, die keine Befreiung war, sondern das größte Verbrechen an unserem Volk. Für Millionen Deutsche markiert das Datum die Befreiung von ihren Häusern, ihrem Besitz, ihrer Heimat, ihrer Würde, ihrem Leben. Wir werden weiterhin dafür Sorge tragen, dass diese Schandtaten niemals aus dem Bewusstsein unseres Volkes verschwinden! Wahrhafte Deutsche werden daher auch in Zukunft dem würdigen Erinnern in Demmin Platz verschaffen!

Stefan Köster
NPD-Landesvorsitzender

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