Die Europäische Zentralbank pfeift auf das Bundesverfassungsgericht – das Grundgesetz gilt nicht mehr!

Die Europäische Zentralbank finanziert seit März 2015 die südeuropäischen Pleitestaaten mit dubiosen Methoden.

Die Staaten drucken Anleihepapiere, die völlig wertlos sind. Nicht einmal als Klopapier verwendbar.

Diese verkaufen sie an Banken.

Von den Banken wiederum erwirbt die EZB die Papiere für teuer Geld, das sie ganz einfach selber druckt.

Auf diese Weise flossen indirekt von März 2015 bis Ende 2018 sage und schreibe 2600 Milliarden Euro – 2,6 Billionen – in die Taschen der Pleitestaaten.

Das ist so unseriös, dass Hütchenspieler daneben wie Ehrenmänner aussehen.

Es bildet sich eine aufgestaute Hyperinflation, die unsere gesamte Volkswirtschaft hinwegfegen kann.

Das Bundesverfassungsgericht hat diese Praxis nun in einem Urteil in wesentlichen Teilen als verfassungswidrig eingestuft.

Insbesondere die Maßlosigkeit dieser gigantischen Gelddruckaktion verletze den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, argumentierte Karlsruhe.

Da in Deutschland das Grundgesetz gilt und das Bundesverfassungsgericht festlegt, wie es zu interpretieren ist, müsste nun mit der verfassungswidrigen Praxis eigentlich Schluss sein.

Ist es aber nicht.

Die Präsidentin der EZB, Christine Lagard, erklärte mit der Arroganz einer Besatzungsoffizierin, das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen mit frisch gedrucktem Geld ohne Rücksicht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts fortsetzen zu wollen.

20 Milliarden Euro im Monat.

Damit ist festzustellen:

Die EZB steht über dem Grundgesetz und bricht es, wann immer es ihr passt. Das Bundesverfassungsgericht ist entmachtet und kann seine Urteile genauso gut in den Wind schreiben.

Das Geld steht über der Verfassung.

Und da es das Bundesverfassungsgericht wagte, aus der Reihe zu tanzen, wird es jetzt zum Objekt einer nie dagewesenen Hetz- und Hasskampagne in den Medien.

Der „Spiegel“ spricht von einem „Attentat auf Europa“. Das Urteil sei „weltfremd, anmaßend, lächerlich und gefährlich.“

In der Ausgabe vom 9.5.2020 ist ein Bild abgedruckt, das den Präsidenten des Gerichts, Voßkuhle, zeigt, wie er seine Mütze abnimmt, die sein Gesicht halb verdeckt.

Das sieht aus, als ob ein armer Sünder sich verstecken wolle.

George Soros, der Super-Investor, zeigt sich „entsetzt“ über das Urteil.

Die Verfassungsfeinde, die in Deutschland wirklich die Macht haben, zeigen sich jetzt ganz offen. Es ist ein klassischer Putsch.

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