Kinderpornografie ist endlich ein Verbrechen – 15 Jahre, nachdem die NPD das gefordert hat!

Als die NPD im Jahre 2006 in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern einzog, forderte sie die Landesregierung in einem ihrer ersten Anträge auf, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass Kindesmissbrauch und Kinderpornografie künftig als Verbrechen eingestuft werden sollten.

Im Strafgesetzbuch wird nämlich zwischen zwei Sorten rechtswidriger Taten unterschieden.

Es gibt Verbrechen, und es gibt Vergehen. Vergehen sind der Kleinkram. Sie können mit sehr geringen Freiheits- oder Geldstrafen geahndet werden..

Bei Verbrechen hingegen beträgt die Mindeststrafe, die auch der liberalste Richter bei einer Verurteilung nicht unterschreiten darf, ein Jahr Gefängnis.

Der Angeklagte ist damit automatisch vorbestraft.

Die sich selbst „demokratisch“ nennenden Parteien im Landtag lehnten damals den NPD-Antrag ab.

Das führte dazu, dass Kriminelle, die Kinder sexuell missbrauchten und Kinderpornografie herstellten, verbreiteten und sammelten, mit lächerlichen Strafen davon kamen und vor allem nicht als Verbrecher bezeichnet werden durften.

Erst jetzt, nach 15 Jahren und vielen Kinderschänder-Skandalen, bequemten sich CDU und SPD zu einer entsprechenden Gesetzesänderung. Weil ihnen der „Kampf gegen Rechts“ wichtiger war als der Schutz unserer Kinder.

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