Bau-Ingenieure: Eine zu kurz geratene Bettdecke

Die BRD-Politik zeichnet sich bekanntlich durch eine feuergefährliche Kurzsichtigkeit aus. Nur ein Beispiel: So werden in M/V nicht einmal halb so viele Bauingenieure ausgebildet, wie durch altersbedingtes Ausscheiden ersetzt werden müssten. Das erklärte der Landes-Ingenieurrat Ende 2019 gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (DPA).

Dabei stellt sich die Situation sogar noch dramatischer dar, weil rund zwei Drittel der jährlich etwa 50 Absolventen im Bereich Bauingenieurwesen der Hochschule Wismar das Land verließen.

Unter dem Strich entstand eine zu kurz geratene Bettdecke, da sowohl Behörden als auch kleine Ingenieurbüros um die wenigen Absolventen ringen. Und weil statt der erforderlichen 120 jährlich nur 20 neue Ingenieure zur Verfügung stünden, zeige sich das Bauwesen in keiner Weise in der Lage, die baulichen Bedarfe abzudecken. Soweit der Landes-Ingenieurrat.

Doch warum konnte es überhaupt zu diesen Engpässen kommen? Das ist schnell erklärt. 2004/5 traf die damalige, aus SPD und PDS/Linke bestehende Landesregierung die Entscheidung, das Studium des Bauingenieurwesens an der Uni Rostock und der Hochschule Neubrandenburg einzustellen.

Die Aufnahme entstand im Wintersemester 2003/4: Bauingenieurs-Studenten brachten ihren Protest gegen die bevorstehende Schließung ihres Studiengangs an der Rostocker Uni zum Ausdruck. Der Widerstand trug durchaus nationale Züge.

In der Republik der politisch Kurzsichtigen wird gern der Weg des geringsten Widerstandes gegangen. Ausländische Kräfte, so auch im Bereich der Ingenieure, sollen die Lücken schließen. Doch gilt auch hier: Fachkräfteabwerbung ist Neo-Kolonialismus.

Andreas Breitner, Direktor des Verbandes der norddeutschen Wohnungswirtschaft, zählt ganz offensichtlich nicht dazu. Er forderte vor Jahresfrist die Wiedereröffnung eines universitären Studiengangs in MV (DPA vom 23. 1. 2019). Da kann man nur zustimmen.

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Einfach asozial: Geburtsstationen zählen nicht zur Grundversorgung!

Im XXL-Kapitalismus wird aus allem Profit geschlagen: aus Post, Bahn, Energielieferern und nicht zuletzt Krankenhäusern, die zu reinen Unternehmen verkommen sind. Oftmals werden dabei auch Aktionärs-Begierden befriedigt.

Die Leidtragenden sind auch und gerade werdende Eltern.

Dazu erklärte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), bereits im November 2014 gegenüber der „Rheinischen Post“:

„58 Prozent der Geburtsabteilungen schreiben Verluste. Wir müssen aber dafür sorgen, dass auch bei weniger Geburten die Entbindungsstationen aufrechterhalten werden können, ansonsten werden die Wege für die Mütter und Familien zu lang.“

Baum forderte in diesem Zusammenhang Sicherstellungszuschläge für Kliniken mit Geburtsstationen in ländlichen Gebieten. Den Sicherstellungszuschlag, der mit der Krankenhausreform eingeführt worden ist, gibt es aber nur für chirurgische und internistische Stationen.

Warum aber nicht auch für Geburtsstationen? Ganz einfach: Die Geburtshilfe zählt in der BRD nicht zur Grundversorgung!

„Gemeinnutz geht vor Eigennutz!“

Eine Regierung, die sich dem Volksinteresse verpflichtet sieht, würde nachstehende Maßnahmen ergreifen:

• Sicherstellungszuschläge für Kliniken mit Geburtsstationen im ländlichen Raum bzw. Aufnahme der Geburtshilfe in die medizinische Grundversorgung;
• familienpolitische Maßnahmen zugunsten des deutschen Volkes (wie von der NPD seit vielen Jahren gefordert), z. B. Begrüßungsgeld, Ehestandsdarlehen;
• Re-Kommunalisierung der Krankenhauslandschaft.

Eine solche Regierung haben wir (noch) nicht, vielmehr eine, die von Gruppen- und damit Sonderinteressen gelenkt wird.

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Jeder Grundschüler ein Schwimmer!

Zwischen 40 und 60 Prozent der Kinder können nach Beendigung der Grundschule nicht richtig schwimmen. Darauf verweisen Jahr für Jahr die DRK-Wasserwacht und die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG). Die Zeitungen bräuchten eigentlich nur einen Mustertext, den sie jährlich mit geringfügigen Änderungen versehen – im Kern bleibt die Baustelle erhalten.

In der DDR gab es zunächst ganz ähnliche Probleme: Zwar zählte Schwimmen in Mitteldeutschland seit 1950 zum verbindlichen Sportunterricht. Doch verfügten nur die größeren Städte über Hallenbäder.
In der 2004 erschienenen Publikation „Das Sportbuch DDR“ schreibt Autor Volker Kluge:

„Für die Mehrzahl der Kinder reduzierte sich der Unterricht auf die Sommermonate. Die Folge: Eine Untersuchung im Bezirk Leipzig ergab 1958, dass von den 147.000 Schülern der 1. bis 4. Klasse die Hälfte Nichtschwimmer war.“

1968 in Anklam erste Volksschwimmhalle übergeben

In einem ersten Schritt entstanden Kluge zufolge – oft in Schulkellern – sechs mal acht Meter große Lehr-Schwimmbecken. Ab 1968 wurden dann Nägel mit Köpfen gemacht, als in Anklam die erste Volksschwimmhalle übergeben werden konnte.

Dazu Kluge:

„Es handelte sich um einen rundum verglasten Typenbau mit einem 25-Meter-Becken mit der durchgehenden Wassertiefe von 1,80 Meter. Nichtschwimmer besaßen ein eigenes Bassin.“

Waren 1960 in der DDR lediglich 52 Hallenbäder vorhanden, überschritt deren Zahl 1986 die 200er-Marke. Der Erfolg blieb nicht aus: 97 Prozent der Schulabgänger der 10. Klassen beherrschten das Schwimmen. Der Unterricht – er begann in der 3. Klasse – beinhaltete Startsprung, Tauchübung und Wende sowie an Stilarten das Brustschwimmen und die Rückenlage.

Mit Blick auf die BRD ist ein nationales Schwimmhallen-Programm notwendig. Die Länder allein wären damit heillos überfordert. Die Hallen- und Bäderschließungen der vergangenen Jahrzehnte haben sich jedenfalls bitter gerächt.

Stattdessen werden -zig Milliarden für Asylanten und Kriegseinsätze verpulvert – volksfeindlicher geht’s nimmer.

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1989-0214-019 / Sindermann, Jürgen / CC-BY-SA 3.0

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4000-Euro-Armutsflüchtlinge aus Afghanistan

Im Rostocker Seehafen wurden zwei Afghanen in einem Sattelaufleger entdeckt, in welchem Ihnen die Schleusermafia ihres Vertrauens ein Versteck eingerichtet hatte. (Quelle: Bild, 9.1.2020).

Die Tour hatte sie von ihrem Heimatland über Griechenland nach Deutschland geführt und 4 Tage gedauert.

Kostenpunkt: Für den einen 4000 Euro. Der andere hatte wohl ein Günstigangebot erwischt und kam mit 2500 Euro davon. Schlimm, diese Armut in Afghanistan. Gut, dass die BRD grundsätzlich nur die Ärmsten der Armen aufnimmt und überhaupt nicht die Privilegierten, die ihr Volk im Stich lassen.

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Zum Jahresanfang: In Rostock tritt ein Eritreer einen Behördenmitarbeiter die Treppe hinunter.

Es geht genauso weiter wie im alten Jahr. Am 3. Januar war ein Afrikaner enttäuscht von Deutschland. Er bekam die Leistungen nicht, die er beantragt hatte.

Also griff er den zuständigen Mitarbeiter im Migrationsamt am Neuen Markt in Rostock an, oder, wie Linke sagen würden, er leistete anti-rassistischen Widerstand. Der Eritreer trat dem Mann so heftig in den Rücken, dass dieser die Treppe herunterfiel, und attackierte auch noch eine Mitarbeiterin. (Quelle, Bild 4.1.2020). Doch der Staat mobilisiert gegen Rechts.

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