Altersfeststellung bei „Flüchtlingen“: Hochmodernes System „PRIMSA“ in der Rostocker Verwaltung einführen!

Minderjährig oder womöglich doch nicht? Diese Frage stellt sich immer wieder, wenn von Unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UmA) die Rede ist. Schätzungen gehen davon aus, dass zwischen 30 und 50 Prozent eigentlich volljährig sind. Mittlerweile gibt es ein neuartiges technisches Verfahren, mit dem sich eine zuverlässige Altersfeststellung problemlos durchführen lässt.

„Eine exakte Feststellung des Lebensalters ist weder auf medizinischem, psychologischem, pädagogischem noch auf anderem Wege möglich. Es gibt einen Graubereich von etwa ein bis zwei Jahren“, hieß es im Januar 2018 in der Antwort der Landesregierung M/V auf eine Kleine Anfrage. Doch ist oftmals nichts so alt wie die Meldung vom frühen Morgen.

Denn mittlerweile gelang es Forschern des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik in Sulzbach (Saar), ein Handscanner-System namens „PRIMSA“ zu entwickeln („PRIMSA“ steht dabei für „Prävention und Intervention bei Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung“).

Das neuartige technische Verfahren, mit dem sich anhand der Untersuchung der Handgelenksknochen problemlos eine zuverlässige Altersfeststellung durchführen lässt, wurde schon im November 2017 auf der medizinischen Fachmesse MEDICA präsentiert. Zum Einsatz kommt dabei mobile Ultraschall-Messtechnik.

Die NPD nimmt den Ball gern auf und verlangt mit einem Antrag, eingehend zu prüfen, ob das System im Amt für Jugend, Soziales und Asyl der Hanse- und Universitätsstadt Rostock eingeführt werden kann  (siehe hier).

Bleibt abzuwarten, welche Ausreden sich die Verwaltung einfallen lässt, um den Vorstoß der NPD abzulehnen.

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