Nationalismus von unten – nur die Schaffung kommunaler Hochburgen verschafft Krisensicherheit und Nachhaltigkeit

Nationalen Gruppen kann viel passieren. Sie können verboten werden – dann muss man vor Ort so bekannte Leute haben, die auch als Einzelkandidaten gewählt werden.

Daß das möglich ist, hat der NPD-Politiker Stefan Hartung in der sächsischen Stadt Aue-Bad Schlema bewiesen – immerhin eine Große Kreisstadt mit über 20 000 Einwohnern.

Er erzielte 19,1% der Stimmen und tritt am 16.6.2019 zur Stichwahl an.

Eine nationale Vereinigung kann auch Gegenstand medialer Hetzkampagnen werden. Man denke nur an das „Nazidorf Jamel.“ Nichts ließ die linke Presse unversucht, um den Spitzenkandidaten der Wählergemeinschaft Heimat, Sven Krüger, als Kriminellen zu verunglimpfen, während seine Erzfeindin, die ach so tapfere Frau Lohmeyer, als neue Heilige Johanna hochgejubelt wurde.

Ergebnis: Sven Krüger 281 Stimmen – zweitbestes Ergebnis aller Kandidaten.
Lohmeyer: 37 Stimmen trotz oder gerade wegen SPD-Unterstützung.

Sven Krüger sitzt nun in der Gemeindevertretung von Gägelow. Lohmeyer nicht. Da helfen auch keine Toten Hosen.

Ähnlich verhetzt wie Sven Krüger wird auch die Partei „Der Dritte Weg“. Dennoch hat sie in Plauen mit 3,84% den Sprung in die Stadtvertretung geschafft und errang auch ein Mandat im Kreistag Vogtland.

Schließlich kann eine nationale Partei auch Schwierigkeiten bekommen, wenn es den Medien gelingt, künstlich einen Trend für eine andere, genehme Gruppierung zu schaffen. Wo keine lokale Verankerung besteht, fallen die Wahlergebnisse dann ganz schnell ins sich zusammen. Das wiederfuhr der NPD, das kann aber auch der AfD passieren. Wer von den Medien abhängt, ist ihnen ausgeliefert.

Nur vor Ort, durch bekannte, über lange Jahre aktive Persönlichkeiten, kann die Macht der Medien gebrochen werden.

Beispiel: Eisenach. Hier konnte sich Patrick Wieschke, genau wie in Gägelow Sven Krüger, als zweiterfolgreichster Kandidat durchsetzen. Mit 4582 Stimmen. Und das gegen die AfD. Bei 10,1% lag die NPD, bei 11,7% die AfD. Beide verfügen jetzt jeweils über 4 Sitze.

Auch in Strehla erreichte die NPD gegen die AfD 8,4%.

Weitere Hochburgen in Sachsen: Königsstein 11,1%, Reinhardtsdorf Schöna 19,6%.
Sowie die „Neue Liste Jahnsdorf“ mit NPD-Kandidaten 18,1%
Und die Liste Gelenau mit 23,8%.

In Mecklenburg-Vorpommern: Lübtheen 11 Prozent mit Udo und Marianne Pastörs.
Anklam mit 10,4%, wobei der Kandidat Michael Andrejewski mit 1276 Stimmen das zweitbeste Ergebnis erzielte. In Pasewalk ziehen drei NPD-Abgeordnete mit insgesamt 1100 Stimmen in die Stadtvertretung ein, in Eggesin reichten 11,36% für zwei Sitze.

Im Kreistagswahlbereich, der Anklam und Umgebung umfasst, konnten gegen die AfD immerhin 6,5% erreicht werden.

Wer sich nicht von Trends und Medien abhängig machen und Verboten widerstehen will, muss regionale Hochburgen aufbauen und dauerhaft pflegen.

Diese Hochburgen sollten sich vernetzen und einander mit Rat und Tat helfen – ganz egal ob NPD, Dritter Weg, Die Rechte, Wählergemeinschaft Heimat oder selbst AfD. Auch dort gibt es, zumindest in manchen Kommunen, echte, unangepasste Nationale.

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