Friedlands Bürgermeister will mehr Ausländer

Fremd in der eigenen Stadt! Bürgermeister Wilfried Block („parteilos“, aber mit CDU-Ticket im Kreistag) sorgt mit naiven und haarsträubenden Äußerungen in der Asyldebatte erneut für Kopfschütteln unter den Einwohnern. Nach ähnlich verlautbarten Pressemeldungen aus dem vergangenen Jahr legte der mecklenburgische Verwaltungschef nun noch einmal kräftig nach. In einem Multikulti-Propagandatext der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) stellte das Stadtoberhaupt finanzschwache Einwohner bloß und lobte ortsansässige Ausländer über den Klee. Hereinströmende Ausländer sieht er als „Chance“ für die Kleinstadt. Während dessen Deutsche abgewatscht und sogenannte Flüchtlinge in den Heilsbringer-Status erhoben werden.

Märchenbuch Asyl – die veröffentlichte Meinung

„Flüchtlinge auf dem Land. Die Chance der Leere.“, so die anmutig klingende Überschrift des FAZ-Artikels. In geschickt raffiniert listiger Weise kreiert der Autor und FAZ-Korrespondent, Frank Pergande, ein mannigfaltiges Bild einer Stadt, welches im Asylchaos als strahlender Leuchtturm der multikulturellen Gesellschaft empor ragen soll. Doch gerade nach den Enthüllungen des langjährigen FAZ-Journalisten und Politikwissenschaftler Udo Ulfkotte über die Machenschaften und Hintergründe bundesdeutscher Medien haben wir es schwarz auf weiß, dass es eine veröffentlichte und öffentliche Berichterstattung gibt. Eine Zusammenarbeit zwischen der Asyllobby und Pergande kann demnach nicht ausgeschlossen werden. Längst ist die Asylindustrie auch für Journalisten ein profitables Geschäft.

Ausländer vor Deutschen

Friedland ist eine arg gebeutelte Kleinstadt. Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und Sozialabbau bestimmen seit vielen Jahren in weiten Teilen das Leben der Bürger. Viele Einwohner fühlen sich abgehängt und im Stich gelassen. Sie ergeben sich ihrem Schicksal und sind von der Politik enttäuscht. So hätten sich viele Friedländer einen kämpfenden Bürgermeister gewünscht, als es um die Schließung der Sucht- und Beratungsstellen in der Stadt ging. Allerdings schwieg Block im Kreistag dazu, als seine CDU-Fraktion die Streichung der Mittel und somit die Schließung der Einrichtungen auf den Weg brachte. Stattdessen trifft es die Menschen wie ein Schlag ins Gesicht, wenn Block im FAZ-Bericht poltert: „Und wenn Sie mal jemanden in Jogginghosen auf dem Markt sehen, eine Bierflasche in der Hand, ist das ein Friedländer und ganz bestimmt kein Flüchtling.“ Was treibt einen Bürgermeister an, der die eigenen Einwohner verächtlich und das Verhalten von Ausländer schön redet?

Falsche Versprechen

Wie falsch der Friedländer Verwaltungschef mit seinen kruden Thesen liegt, verdeutlichte ihm ausgerechnet Innenminister Lorenz Caffier (CDU). So räumte der CDU-Politiker nach Angaben der Ostseezeitung auf einem Wirtschaftsforum in Stralsund ein: „Wer glaubt, die Flüchtlinge kommen wie gerufen, liegt mit seiner Einschätzung fatal falsch“ und weiter: „Wenn wir über Flüchtlinge reden, müssen wir uns von der Vorstellung verabschieden, dass hunderttausende Fachkräfte zu uns gekommen sind.“ In wie weit diese Erkenntnis zum Friedländer Bürgermeister durchgerungen ist bleibt abzuwarten. Den Einwohnern seiner Stadt tut er mit seiner Haltung jedenfalls keinen Gefallen.

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